Warum es keinen Einheitspreis gibt
Eine Website ist kein fertiges Produkt aus dem Regal, sondern ein Projekt, dessen Aufwand komplett vom Ziel abhängt. Eine einfache Online-Visitenkarte ist in wenigen Tagen gebaut. Ein Onlineshop mit tausenden Produkten, ein Kundenportal mit Login oder eine mehrsprachige Plattform mit Schnittstellen sind ein Vielfaches an Arbeit. Deshalb ist jede Pauschalzahl ohne Kontext wertlos. Was du stattdessen brauchst, ist ein Gefühl für die Spannen — und für die Hebel, die den Preis nach oben oder unten bewegen.
Realistische Preisspannen als Marktorientierung
Die folgenden Spannen sind grobe Marktwerte im DACH-Raum, kein Angebot. Sie helfen dir, ein Budget einzuordnen. Der tatsächliche Preis hängt immer vom konkreten Umfang ab:
- Landingpage / Online-Visitenkarte: ca. 1.000–3.000 €
- Unternehmens-Website (mehrere Seiten, CMS, individuelles Design): ca. 3.000–10.000 €
- Onlineshop (z. B. WooCommerce, mit Zahlung & Versand): ca. 5.000–20.000 € und mehr
- Individuelle Web-App / SaaS / Portal: ab ca. 10.000 €, nach oben offen
Das sind Marktspannen zur Orientierung, kein Festpreis. Einen belastbaren Preis gibt es erst nach einem kurzen Briefing — dann aber transparent und nachvollziehbar.
Die 7 Faktoren, die den Preis bestimmen
Wenn zwei Angebote weit auseinanderliegen, liegt es fast immer an diesen sieben Punkten. Wer sie kennt, kann Angebote endlich vergleichbar machen:
- Umfang: Anzahl der Seiten und Inhaltstypen
- Individualität: fertiges Template vs. maßgeschneidertes Design und Code
- Funktionen: Shop, Buchung, Login-Bereich, Mehrsprachigkeit, Filter
- Content: Wer liefert Texte, Bilder und Videos — du oder die Agentur?
- Integrationen: CRM, Zahlungsanbieter, Warenwirtschaft, Schnittstellen
- Performance & SEO: sauberer, schneller Aufbau statt Plugin-Wildwuchs
- Betreuung danach: laufende Wartung, Updates und Weiterentwicklung
Festpreis, Stundensatz oder Baukasten-Abo?
Es gibt drei gängige Modelle, und jedes hat seinen Platz. Ein Baukasten (Wix, Jimdo & Co.) ist günstig im Monat, aber du bist an das System gebunden, stößt bei individuellen Anforderungen schnell an Grenzen und besitzt am Ende nichts Eigenes. Ein Festpreis passt, wenn der Umfang klar umrissen ist — du weißt vorher, was es kostet. Ein Stundensatz ist ehrlich bei offenen, sich entwickelnden Projekten, birgt aber ohne klare Absprachen ein Kostenrisiko. Entscheidend ist nicht das Modell an sich, sondern Transparenz: seriöse Anbieter erklären dir, warum sie welches Modell vorschlagen.
Woran du Angebote erkennst, die später teuer werden
Der günstigste Angebotspreis ist selten der günstigste Gesamtpreis. Achte auf die Folgekosten: Wem gehört am Ende der Code und die Domain? Sind laufende Lizenzgebühren für Premium-Plugins enthalten oder kommen sie extra? Was kostet jede kleine Änderung nach dem Launch? Bist du an einen teuren Wartungsvertrag gebunden, um überhaupt Zugriff zu behalten? Eine Website, die billig gebaut, aber teuer im Unterhalt ist, kostet dich über drei Jahre mehr als eine sauber gebaute. Rechne immer die Gesamtkosten über die Laufzeit, nicht nur den Startpreis.
Frag jedes Angebot: Gehört mir am Ende alles (Code, Domain, Zugänge)? Wenn die Antwort zögerlich ist, ist Vorsicht angebracht.
Wir übernehmen das für dich.
Erzähl uns kurz, worum es geht. Wir antworten in unter 24 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung — und einem Festpreis, falls möglich.