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Was kostet eine professionelle Website? Preise & Faktoren 2026

„Was kostet eine Website?" ist eine der häufigsten Fragen — und die ehrlichste Antwort lautet: es kommt darauf an. Wir zeigen realistische Marktspannen und die Faktoren, die den Preis wirklich treiben.

14. August 2026 · 9 Min Lesezeit · WordPress
Kaum eine Frage wird häufiger gestellt und seltener ehrlich beantwortet: Was kostet eine professionelle Website? Die Spanne reicht von wenigen hundert Euro für einen Baukasten bis zu sechsstelligen Beträgen für eine individuelle Plattform. Dieser Ratgeber gibt dir eine realistische Marktorientierung, erklärt die sieben Faktoren, die den Preis bestimmen, und zeigt, woran du Angebote erkennst, die später teuer werden. So gehst du mit einem klaren Bild ins Gespräch — statt Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
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Warum es keinen Einheitspreis gibt

Eine Website ist kein fertiges Produkt aus dem Regal, sondern ein Projekt, dessen Aufwand komplett vom Ziel abhängt. Eine einfache Online-Visitenkarte ist in wenigen Tagen gebaut. Ein Onlineshop mit tausenden Produkten, ein Kundenportal mit Login oder eine mehrsprachige Plattform mit Schnittstellen sind ein Vielfaches an Arbeit. Deshalb ist jede Pauschalzahl ohne Kontext wertlos. Was du stattdessen brauchst, ist ein Gefühl für die Spannen — und für die Hebel, die den Preis nach oben oder unten bewegen.

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Realistische Preisspannen als Marktorientierung

Die folgenden Spannen sind grobe Marktwerte im DACH-Raum, kein Angebot. Sie helfen dir, ein Budget einzuordnen. Der tatsächliche Preis hängt immer vom konkreten Umfang ab:

  • Landingpage / Online-Visitenkarte: ca. 1.000–3.000 €
  • Unternehmens-Website (mehrere Seiten, CMS, individuelles Design): ca. 3.000–10.000 €
  • Onlineshop (z. B. WooCommerce, mit Zahlung & Versand): ca. 5.000–20.000 € und mehr
  • Individuelle Web-App / SaaS / Portal: ab ca. 10.000 €, nach oben offen
Wichtig

Das sind Marktspannen zur Orientierung, kein Festpreis. Einen belastbaren Preis gibt es erst nach einem kurzen Briefing — dann aber transparent und nachvollziehbar.

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Die 7 Faktoren, die den Preis bestimmen

Wenn zwei Angebote weit auseinanderliegen, liegt es fast immer an diesen sieben Punkten. Wer sie kennt, kann Angebote endlich vergleichbar machen:

  • Umfang: Anzahl der Seiten und Inhaltstypen
  • Individualität: fertiges Template vs. maßgeschneidertes Design und Code
  • Funktionen: Shop, Buchung, Login-Bereich, Mehrsprachigkeit, Filter
  • Content: Wer liefert Texte, Bilder und Videos — du oder die Agentur?
  • Integrationen: CRM, Zahlungsanbieter, Warenwirtschaft, Schnittstellen
  • Performance & SEO: sauberer, schneller Aufbau statt Plugin-Wildwuchs
  • Betreuung danach: laufende Wartung, Updates und Weiterentwicklung
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Festpreis, Stundensatz oder Baukasten-Abo?

Es gibt drei gängige Modelle, und jedes hat seinen Platz. Ein Baukasten (Wix, Jimdo & Co.) ist günstig im Monat, aber du bist an das System gebunden, stößt bei individuellen Anforderungen schnell an Grenzen und besitzt am Ende nichts Eigenes. Ein Festpreis passt, wenn der Umfang klar umrissen ist — du weißt vorher, was es kostet. Ein Stundensatz ist ehrlich bei offenen, sich entwickelnden Projekten, birgt aber ohne klare Absprachen ein Kostenrisiko. Entscheidend ist nicht das Modell an sich, sondern Transparenz: seriöse Anbieter erklären dir, warum sie welches Modell vorschlagen.

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Woran du Angebote erkennst, die später teuer werden

Der günstigste Angebotspreis ist selten der günstigste Gesamtpreis. Achte auf die Folgekosten: Wem gehört am Ende der Code und die Domain? Sind laufende Lizenzgebühren für Premium-Plugins enthalten oder kommen sie extra? Was kostet jede kleine Änderung nach dem Launch? Bist du an einen teuren Wartungsvertrag gebunden, um überhaupt Zugriff zu behalten? Eine Website, die billig gebaut, aber teuer im Unterhalt ist, kostet dich über drei Jahre mehr als eine sauber gebaute. Rechne immer die Gesamtkosten über die Laufzeit, nicht nur den Startpreis.

💡
Faustregel

Frag jedes Angebot: Gehört mir am Ende alles (Code, Domain, Zugänge)? Wenn die Antwort zögerlich ist, ist Vorsicht angebracht.

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FAQ

Häufige Fragen.

Was kostet eine einfache Unternehmens-Website?

Als grobe Marktorientierung liegen mehrseitige Unternehmens-Websites mit CMS und individuellem Design meist zwischen 3.000 und 10.000 €. Der genaue Preis hängt von Umfang, Funktionen und Design ab — belastbar wird er erst nach einem kurzen Briefing.

Warum ist ein Baukasten so viel günstiger?

Weil du dir ein fertiges System teilst und keine individuelle Entwicklung bekommst. Das reicht für einfache Fälle. Sobald du besondere Funktionen, Performance, saubere SEO oder Eigentum am Ergebnis brauchst, stößt der Baukasten an Grenzen.

Festpreis oder Stundensatz — was ist besser?

Bei klar umrissenem Umfang ist ein Festpreis ideal, weil du vorher weißt, was auf dich zukommt. Bei offenen, sich entwickelnden Projekten ist ein Tagessatz oft ehrlicher. Wichtig ist, dass der Anbieter transparent erklärt, warum er welches Modell vorschlägt.

Welche laufenden Kosten kommen nach dem Launch?

Typisch sind Hosting, Domain, gegebenenfalls Plugin-Lizenzen sowie Wartung (Updates, Backups, Sicherheit). Diese Kosten solltest du von Anfang an einplanen — eine ungepflegte Website wird schnell zum Sicherheitsrisiko.
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