Wann lohnt sich Automatisierung wirklich?
Automatisierung lohnt sich in zwei Szenarien besonders. Erstens: repetitive Aufgaben mit klaren Regeln. Wenn jemand in deinem Team mehr als 30 Minuten pro Woche damit verbringt, Daten von Tool A in Tool B zu übertragen, ist das ein perfekter Automatisierungs-Kandidat. Zweitens: Aufgaben mit Skalierungs-Bottleneck. Wenn ihr 10x mehr Leads bekommt, könnt ihr nicht 10x mehr Zeit für die manuelle Bearbeitung aufwenden — Automatisierung ist hier Wachstums-Voraussetzung. Schwächer geeignet sind Aufgaben mit hohem kreativem Anteil oder solche, bei denen die Edge-Cases die Regel überwiegen. Faustregel: Wenn ein Prozess 80%+ deterministisch ist, lohnt sich Automatisierung. Bei 50% lohnt sich teilweise — Hybrid aus Automation und Mensch. Unter 30% besser nicht automatisieren.
- Repetitive Aufgaben mit klaren Regeln (Daten-Transfer, Routing, Notifications)
- Skalierungs-Bottlenecks (Wachstum benötigt Automatisierung)
- Klassifizierung & Routing eingehender Daten
- Reporting und Status-Updates
- Onboarding-Sequenzen (Mitarbeiter, Kunden, Partner)
- Approval-Flows mit klaren Entscheidungs-Kriterien